Pokémon sind Teil einer immer wiederkehrenden Masseneuphorie und Mobilmachung unzähliger TuS-USer, eben jene Spiele wieder aus den untiefen ihrer Erinnerungen zu kramen und zu spielen.
Das Phänomen
Diese Phänomen wird im Allgemeinen als "Das Pokémon-Phänomen" bezeichnet und kehrt nach einem verlässlichen Zeitabstand von einigen Monaten wieder auf. Dazu reicht lediglich ein kleiner Stein des Anstosses, ein einfacher Thread oder eine neue Edition, die den Stein ins Rollen bringt. Danach spielen, schwärmen und streiten die Old- und Newfags (Letztere vertreten die irrsinnige Behauptung, es sollten tatsächlich mehr als 151 Pokémon existieren) im Regelfall für eine, manchmal zwei Wochen, bevor wieder keine Sau davon redet.
Die Folgen
Nach einigen Monaten scheint sich das kollektive Gedächtniss der Gemeinschaft schon wieder so weit selbst übermüllt zu haben, dass es nicht mehr weiss, dass es diesen Hype schon durchgemacht hat. Dann tauchen all die Threads wieder auf und die Frage, welches der 151 ersten Pokémon denn nun das beste sei, hat erneut höchste Priorität.
Mathematik
Die Mathematik definiert diese so genannte "Pokémon'sche Hypekurve" als f(x)=sin(x)+1, wobei die Motivation von einem Hoch ins absolute Desinteresse und zurück wandert, bevor niemand mehr Pikachu und Co. wieder auf dem Schirm hat.