Ein runder, flacher Teigfladen, der in einer Bratpfanne zubereitet wird.

Ähnlich wie auch der Berliner Pfannkuchen führt die korrekte Bezeichnung dieser Speise zu regelmäßigen kriegerischen Diskussionen, wobei die Diskussion um die Bezeichnung von Berliner Pfannkuchen meistens ausschlaggebend dafür ist.
Namensvarianten
Am weitesten ist die Bezeichnung Pfann(e[n])kuchen im deutschsprachigen Raum verbreitet. Da der Begriff Pfannkuchen doppelt besetzt ist, ist dieser Name jedoch irreführend. Eindeutiger ist daher Eierkuchen, er ist vor allem dort verbreitet, wo Berliner Pfannkuchen als Pfannkuchen bezeichnet werden. Ebenfalls weit verbreitet und bekannt sind die französische Bezeichnungen Crêpe sowie die österreichische Variante Palatschinken. Beide werden allerdings sehr dünn zubereitet und oftmals speziell garniert oder belegt, sodass beide Begrifflichkeiten in vielen Regionen Verwendung finden.
Nebenstehende Karte der Universität Augsburg[1] zeigt die Vielfalt der verschiedenen Bezeichnungen im deutschsprachigen Raum. Der Begriff Om(e)lett(e) aus der Alpenregion sticht dabei besonders hervor, da er gemeinhin bereits eine reine Eierspeise beschreibt, die dem Rührei ähnelt. Plinse(n) (je nach Region wird das s mal als weiches [s] und mal als hartes [z] gesprochen) sind vorrangig in der Lausitz anzutreffen und unterscheiden sich oftmals dadurch, dass sie mit Buchweizenmehl zubereitet werden.