Die Sonderschule ist eine Institution für alle geistig hochgewachsenen. Und umnachtet sind sie.
Im Folgenden werden wir die Chroniken der Sonderschule aufführen, aufdass sie für jeden freien Denker auf diesem Planeten ersichtlich sind.
Institution "Sonderschule"
Die Sonderschule ist die höchste Bildungsinstitution, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird. Viele wissen gar nicht, dass DOS eiegentlich für "Doktor of Sonderschule" steht. Doch nur mit nur mit einer Quote von 65% oder höher im Bereich Tieridentifikation ist es möglich, auf der Sonderschule zu promovieren.
Die Mauern und der Stacheldraht dienen nicht dazu, die Sonderschüler drinnen, sondern um die Nichtsonderschüler draußen zu halten. Es ist kein Gefängnis, sondern eine Festung. Eine Festung des Anstands und der Menschlichkeit. Ein Leuchtfeuer des guten Geschmacks und der Aufklärung.
Die Fächer der Sonderschule
- Tiere
- Erde
- Sport
- Physik
- Chemie
- Asozialkunde
- Sinnlos dumm rumlabern
Die grandiosen Traditionen
Auf der Sonderschule gibt es einen Haufen Traditionen.
Dem Kot zu ehren
So ist es etwa Brauch, dass das Männchen das Weibchen mit Kot bewirft und es zu damit zu seinen Eigentum macht Ebenfalls benutzt man die braune Masse, um in Gesprächen seinen Standpunkt zu untermauern. Allgemein ist Kot ein sehr nützliches Werkzeug, welches den Sonderschülern in ihrem jungen Leben zu Ruhm und Ehre geleitet.
Der Abschlussball
um Abschlussball werden dann alle in Reihe gekettet, bis auf diejenigen die Maulkörbe tragen müssen und es gibt so viel Reis mit Ketchup wie man essen kann. Dann werden die, die keinen Abschluss erlangt haben in Reihe vorgeführt und von allen getreten, wie es die Tradition gebietet. Ein wunderbarer Tag. Da sie danach nichts weiter sind, als sabbernde Lappen, werden sie einfach auf den Müll geworfen, mit dem übrigen Reis mit Ketchup.
Zu gefährlich für die Schüler
Die nachfolgende Auflistung beschreibt Dinge, die von der Schule verbannt wurden, da sie als zu gefährlich eingestuft wurden.
- Physikunterricht: Als die Schüler den Physiklehrer an der Decke aufgehängt haben, als er ihnen einen Flaschenzug zeigen wollte, wurde dieser Unterricht als zu gefährlich eingestuft
- Sportunerricht: Der Sportlehrer Herr Brönseln hielt es für eine gute Idee, mit den Sonderschülern Hockey zu spielen. Er wird nie wieder Laufen können. Sportunterricht wurde daraufhin als zu gefährlich eingestuft
- Chemieunterricht: Einmal wurde Chemie an der Sonderschule unterrichtet. Das war die erste und einzige Stunde Chemie. Die Schule stand 2 Wochen unter Quarantäne. Chemie wurde daraufhin als zu gefährlich eingestuft
- Biologieunterricht: Wurde nicht als zu gefährlich eingestuft, jedoch in Tiere umbenannt, da es die Schüler aggressiv machte
- Aufklärung: Wurde als "zu gefährlich" eingestuft und aus dem Lehrplan verbannt
- Religionsunterricht: Wurde als zu gefährlich eingestuft und abgeschafft, nachdem man die Wiederauferstehungsgeschichte auf Richtigkeit prüfen wollten und Frau Möllenbacher einen ausgezeichneten Jesus abgab
- Pokemans: Einmal hatte ein Mitschüler eine Pokemankarte. Seine Leiche konnte nur aufgrund seiner dentalmedizinischen Unterlagen identifiziert werden. Pokemans wurden daraufhin als zu gefährlich eingestuft und vom Schulgelände und 500 Meter darüber hinaus verbannt
- Namen: Namen sind zu gefährlich und stacheln zu Ungehorsam an
Nummern statt Namen
Die Namen wurden erst verbannt, nachdem die Schüler anfingen, sich gegenseitig umzubringen, wenn sie denselben Namen hatten. nur der letzte Überlebende hatte das Namensrecht erworben. Da es so aber nicht weitergehen konnte, wurden die Namen kurzer Hand gegen Nummern ausgetauscht - Nummern sind einfacher. Die Nummern waren fest und unumstößlich. Sie wurden bei Eintritt in die Sonderschule auf den linken Unterarm tätowiert, was die eindeutige Identifizierung selbst bei starker zerfetzung, explosion und verlust des kopfes ermöglichte. es gab zwar vereinzelte fälle, wo Mitschülern der Unterarm abgebissen wurde und der Hautfetzen mit dem Tattoo versucht wurde auszutauschen, aber dieser Schwindel flog schnell auf.
Die Mitarbeiter der Sonderschule
Der Hausmeister
Der Hausmeister ist eine Art Hohepriester und Chefarzt der Sonderschule. Er bedient sowohl spirituelle, als auch weltliche Bedürfnisse. Wenns einem mal nicht so gut geht, so tritt er einem so lang in die Fresse, bis es einem wieder besser geht und wenn man sich ein Bein kompliziert an 3 Stellen bricht, weil man versucht hat, über einen der Wachtürme zu entkommen, dann tritt er einem so lang in die Fresse, bis der Wachtturm wieder sauber ist. Es ist ein sehr ehrbares und würdevolles Amt.
Die Historie
Erbfolgekriege
Es gab vier Erbfolgekriege, allerdings ist kaum etwas über die ersten drei Kriege bekannt. So kommen wir hier zum vierten und bis dato letzten der grausamen Erbfolgekriege.
Der Konflikt entbrannte, als im Fach Tiere nach merstündiger Diskussion festgestellt wurde, dass alle Tiere, die im Meer leben auch ins Meer pissen. Das Meer ist also vermutlich zu 95% Pisse. Diese Erkenntnis machte einige so wütend, dass sie sich an ihren Ketten strangulierten; aus Protest. Es entbrannte ein großer Streit um ihren Nachlass unter den anderen Sonderschülern und wer jetzt auf ihrem Platz sitzen durfte. So begab es sich, dass der vierte Platzerbfolgekrieg der Sonderschule begann.
Die Abschaffung des Klassensystems
Da das Treten und Schlagen, was essentiell für das Bestehen in der Sonderschule ist, Überhand nahm, wurde das alte Klassensystem hoppsalopps über Board geworfen. Das hatte zur Folge, dass sämtliche Schüler in einen großen Raum gesperrt werden, zwischen 8 und 15 Uhr. Je weiter vorne man sitzt, umso umfangreicher sind die Verbindungen und das Prestige. Ein fragiles Hierarchiesystem, welches sich aber bewährt hat und es der Lehrkraft sehr viel einfach macht, da die Alpha-Tiere die Kleineren durch beruhigendes Treten und therapeutische Schläge im Zaum halten. Wer allerdings den Silberrücken erzürnt, der sollte sich umgehend in den Panic Room begeben. Dann is Polen offen. Was auch immer letzteres zu bedeuten hat. Hier wurde auch eine Geschlechtertrennung vollzogen: Es ist immer eine Kettenreihe Mädchen, eine Kettenreihe Knaben und so weiter. So sensibilisiert man die Geschlechter füreinander und es kommt den Schülern so vor, als würde man in einer normalen Welt angekettet sein.
Die Zeit der völligen Ignoranz
Den Schülern wurde viel Gutes getan, doch irgendwann begannen sie, es egal zu finden. Sie machten sich nichts mehr daraus, ob beispielsweise Frau Gretenkorsch sie mit Bambusrohren schlug oder dergleichen. Einmal etwa haben die Sonderschüler in der Pause alle Stühle angezündet und aus dem Fenster geworfen. Dann kam die Polizei und schlug auf sie ein, aber das war ihnen egal.
Die Tragödie des Storches
Einige Menschen sollten nicht unbedingt wissen, dass man sich fortpflanzen kann und wie das funktioniert. Monatelange Krawalle wurden ausgelöst durch die behauptung, dass die Storchensage nicht den Tatsachen entspricht. Der Westflügel wurde fast gänzlich vernichtet, hunderte fanden den Tod in den Trümmern dessen, was als Lager der Aufgeklärten galt. Seit diesem Tag ist es offizieller Kanon, dass der Storch die Babies bringt. Ausnahmslos. Und wer was anderes behauptet, der wird einen Kopf kürzer gemacht.
Die dunkle Sonne und der Tod des Hamsters
Im Fach Erde wurde China besprochen. Wichtigster Punkt dabei war ntülich, ob, wenn alle Chinamänner gleichzeitig furzten, sich die Sonne verdunkeln würde. Noch ausgelaugt vom Erbfolgekrieg beschloß man das Thema ad acta zu legen und begann schlichtweg zu furzen, in der Hoffnung, dass sich die Sonne verdunkeln würde. Eine Verpuffung tötete den Schulhamster Heinz und einige Schüler aus den hinteren Reihen.
Das Ende der Sonderkantine
Ursprünlich gab es auch eune Mittagsmahlzeit an der Sonderschule, aber die wurde auch als zu gefährlich eingestuft nachdem die Schüler ihren Koch in die Fritteuse geworfen hatten. Dann gab es nur noch Knäckebrot, aber auch das war zu gefählich...
Die brennende Hauptschle von nebenan
Diese Überschrift beschreibt den Vorfall, dass einmal ein Filmteam vom WDR an der Sonderschule war und über den verkrüppelten Sportlehrer berichten sollte. Die Schüler bewarfen sie mit Fekalien, wie es Tradition ist, um sich vor Fremden zu schützen. Das Team beschloss die Dreharbeiten auf der nahegelgenen Hauptschule weiterzuführen. Als das im Fernsehen lief, zündeten die Sonderschüler die Hauptschule aus Rache an. Das hat sie gelehrt.
Die Freuden des Schulkindes
Einmal hat ein Kind seinen Kopf durch die Gitterstäbe gesteckt und ist mit dem Augenlid am Stacheldraht hängengeblieben, während die anderen Schüler auf es eintraten. Dann musste der Hausmeister in Kampfmontur kommen und den Stacheldraht durchtrennen, während sie das Kind behutsam aus den Gitterstäben raustraten. Das war der schönste Geburtstag, den dieses Kind je hatte!
Die Meinung eines alten, ehemaligen Schülers
Glücklicherweise konnte man einen ehemaligen Sonderschüler um eine Audienz bitten und so ergab sich folgende Meinung über diese Institution:
"Ich denke oft an die Wahlsprüche und Mottos dieser wunderbaren Institution zurück. "Scientia per pugna" und "In gemerandum veritas". Sie halfen mir in so mancher Lebenssituation. Oft fahre mit der berühmten Linie Null Drei an den hohen Mauern, den Stacheldrahtabsperrungen und den Wachtürmen vorbei und das ohrenbetäubende Getöse menschlicher Brüllaffen lässt Erinnerungen an Ruhm und Rechtschaffenheit aufkommen. Eine wundervolle Zeit!"
"Meine erste Freundin hatte ich auch auf der Sonderschule. Sie war drei Reihen hinter mir angekettet. Ich bewarf sie mit Fekalien, wie es Tradition ist und erklärte sie damit zu meinem Rigentum."
"Einmal kam der Direktor auf mich persönlich zu und informierte mich über Sicherheitsbedenken der Sonderschulhauptdirektion zur Feier des Sonderschultages. Ich wandte all meine Eloquenz auf und entgegnete "Du altes Schwein. Du dummes, altes Schwein du. DU ALTES SCHWEIN!" und bewarf ihn mit Fekalien, wie es Tradition ist."
Feiertage an der Sonderschule
Neben dem Pauken und Lernen, Treten und Schlagen, ist es an der Sonderschule auch üblich, gewisse Feiertage zu feiern. Auch ohne das Fach Religion ist der gemeine Sonderschüler tiefstgläubig.
Der Sonderschultag
Der Sonderschultag ist höchste Feiertag in der Sonderschule. Rein nominell sind Sonderschüler natürlich Christen und begehen auch christliche Feiertage, aber der Sonderschultag ist da die Ausnahme. Man bewirft sich, der Tradition gemäß, mit Fekalien und der Höhepunkt der Feierlichkeiten stellt der Gladiatorenkampf dar, der nur den verdientesten Sonderschülern offensteht. Hier kann man ohne Ketten und Kleidung seine Meinung frei mit seinen Fäusten kundtun. Auch Kämpfe gegen Tiere sind sehr beliebt. Der Sieger erhält ein Orang Utan-Steak und wird zum dank für seine Mühen von allen mit Fekalien beworfen, wie es Tradition ist. Der Tag klingt aus bei einer öffentlichen, unangeketteten Vorführung des Star Wars Christmas Specials und der traditionellen Schlussausschreitung.
Zitate
- "Ich wünschte ich wäre zur Sonderschule gegangen." - Stonecutter
- "Das gesetz der sonderschule. #yolbe" - Ursor
- "Die Sonderschule ist für mich zu qualifiziert ...schade, hätte gerne die Leute dort kennengelernt. " - Charlie Harper
- "Das heißt Förderschule!" - smiloDon